Wie erkenne ich einen Typ??

Wir haben ja in einem vergangen Blogbeitrag davon  gesprochen, wie man sich selbst am besten bestimmen kann. Heute möchte ich euch genauer erklären, wie man bei einem anderen Menschen den Typ bestimmen kann. Es gilt, dich und andere mit allen Sinnen zu beobachten, zu spüren, zu fühlen und mit deiner Intuition zu erfahren. Vorteil? Eine Begegnung mit offener Neugierde - ohne Vorurteile und ohne von der eigenen Nase auszugehen…

Zuerst einmal 3 Tricks in der Typ-Bestimmung für euch:

Trick #1:

Ob nun die Typ-Bestimmung bei sich selbst oder bei anderen: Am besten ist, sich die vier Typen zu vergegenwärtigen, wie wir das beim letzten Mal beschrieben haben, indem man sich die Gestirne vergegenwärtigt.

Trick #2:

Die Fortgeschrittenen können sich dabei auch „Prototypen“ vorstellen: Einen Menschen aus ihrem Umfeld, der für sie eine „typische Sonne“ oder ein „waschechter Vollmond“ ist. Das hilft schon einmal weiter. Erinnert euch euer Gegenüber an eine dieser „Prototypen“?

Trick #3:

Ein weiterer Trick ist das Ausschlussverfahren 50:50. Welche beiden Typen sind von vorne herein bei diesem Menschen auszuschließen? Dann bleiben nur mehr zwei übrig und die Deutung fällt schon leichter, nicht wahr?


Ansonsten gilt: üben, üben, üben

Schauen, fühlen, spüren… Mit allen Sinnen den anderen Menschen wahrnehmen.

Es gibt nicht ein Patentrezept, auf was man beim anderen schauen soll. Jeder Typ hat einen anderen Zugang zur Typenlehre – aufgrund seiner Beschaffenheit und auch seiner Prägungen. Die einen erkennen den Vintschger Typ sofort an den Augen, wieder andere spüren an der Wärme oder Kälte, die ein Mensch ausstrahlt, wen sie vor sich haben.

Ganz ausführlich haben wir es im Buch „Die Vintschger Typenlehre – Sich selbst und andere besser verstehen“ beschrieben, aber hier ein paar Beispiele:

Laura Cukaj - Unsplash

Die Augen

sind das Fenster zur Seele.

  • Die der Sonnen strahlen oft wie Scheinwerfer,

  • die der Vollmonde sind meist groß, rund und mit sanftem Rehblick.

  • Bei Sonnenfinsternissen kommt einem immer vor, dass sie neugierig und aufmerksam schauen, aber zugleich auch ihren Blick nach innen gerichtet haben – ich sage immer, sie haben eine innere Bibliothek im Hirn.

  • Wenn ihr jedoch einen Röntgenblick auf euch spürt, hat euch ein Neumond im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen.

Das Verhalten

Die verschiedenen Verhaltensweisen können auch Aufschluss geben, welchen Typ man vor sich hat:

  • Neumonde erscheinen cool, sind energisch und meist sehr entschieden. Sie übernehmen oft und gerne das Zepter in der Gesellschaft, sind natürliche Führungspersönlichkeiten.

  • Vollmonde hingegen erscheinen oft zaghaft und schüchtern, sind jedoch die geborenen Teamworker, die für eine schöne Atmosphäre sorgen.

  • Sonnen verraten sich mit ihrer Spontaneität und Begeisterungsfreude, stehen oft im Mittelpunkt, ob sie wollen oder nicht, weil sie mit allen schnell in Beziehung gehen.

  • Die Sonnenfinsternisse haben einen starken Willen, wiegen sehr gerne Vor- und Nachteile im Kopf ab, aber entscheiden sich nicht leicht… Sie sind oft die grauen Eminenzen im Hintergrund, bringen sich in Gesellschaft nach einer gewissen Zeit bedächtig ein und sind die langfristigen Planer.

Körperhaltung und Bewegung

Auch Körperhaltung und Bewegung können Aufschluss darüber geben, wen ihr vor euch habt:

  • Vollmonde haben meist eine weiche Körperhaltung und Hautbeschaffenheit. Mein Mann und ich haben festgestellt, dass männliche Vollmonde dies oft mit intensivem Körpertraining auszugleichen tendieren.

  • Sonnenfinsternisse sind entweder komplett im Kopf und vergessen, dass sie einen Körper haben, oder sind die typischen Ausdauersportler, die sich in ihrem Kopf ein Ziel vornehmen, oft auch unabhängig von ihrem körperlichen Zustand, und mit eiserner Disziplin zu erreichen versuchen.

  • Sonnen ist die Bewegungsfreude in die Wiege gelegt worden. Sie müssen einfach ihren Körper spüren, oft auch über Sport. Sie haben sicherlich die größte Körperpräsenz.

  • Neumonde hingegen können wie Raubtiere auf dem Sprung ausschauen. Egal, wie trainiert sie sind, können sie so einem gefährlich erscheinen, dass man sich am liebsten nicht mit ihnen anlegen möchte.

Die Ausstrahlung

Die Wärme oder Kälte, die ein Typ ausstrahlen kann, gibt vielen auch einen Hinweis.

  • Die größte Wärme strahlt mit ihrer Freude die Sonne aus,

  • dann kommt die sanfte Ausstrahlung des Vollmondes,

  • schon ein wenig kühler, weil sehr im Denken verhaftet, ist die Sonnenfinsternis

  • und am kühlsten ist der Neumond, der zunächst einmal alle auf Distanz hält.

Achtung!

Natürlich ist die Gefahr, dass man die Menschen mit der Vintschger Typenlehre (VT) „schubladisiert“.

Das wäre jedoch eher ein Missbrauch als ein richtiger Gebrauch der VT! Auch meine Oma hat schon immer davor gewarnt.

Es geht nicht darum, bei der Zuordnung von Menschen zu einem Typ „recht“ zu haben oder etwa mit dem Wissen der Typenlehre Macht auszuüben, sondern darum, sich und den anderen kennenzulernen.

Davon auszugehen, dass wir nicht alle gleich sind und darum auch nicht alle gleich ticken.

Sich die Zeit nehmen, sich und auch andere Menschen bewusst wahrzunehmen, mit allen Sinnen zu erfahren, erscheint uns gerade heute in unserer schnelllebigen Gesellschaft sehr wichtig, nicht wahr?

Denn, auch auf die Gefahr hin, mich immer wieder zu wiederholen: Die Vintschger Typenlehre bietet keine Sicherheiten in der Deutung. Selbst eine Deutung von mir, die ich das ein Leben lang geübt habe, ist nicht hundertprozentig. Da musst du lernen, dich auf dein Gefühl zu verlassen - und auch das des anderen Menschen.

Mehr als Sicherheit ist es, dass man das als “stimmig” empfindet - du selbst und der Mensch, dessen Typ du bestimmst. 

Ich bitte dich darum - auch im Namen meiner Ahninnen - mit dieser Lehre achtsam umzugehen für deine Persönlichkeitsentfaltung, Besserung der Menschenkenntnis und Verbesserung deiner Beziehungen.

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